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Alister: Unkrautkonkurrenz im Herbst einfach ausschalten

Landwirte wissen: Wenn man in und mit der Natur arbeitet, gibt es kein „Schema F“. Jedes Jahr bringt neue Herausforderungen mit sich. So auch im Frühjahr 2008: Einem sonnigen Februar folgten zwei wechselhafte Monate, die gebietsweise doppelt so hohe Niederschläge bescherten wie im langjährigen Mittel. Wichtige Feldarbeiten wurden zwangsläufig aufgeschoben, an den wenigen verfügbaren Feldarbeitstagen kam dann alles auf einmal. Wie können solche Arbeitsspitzen verhindert werden? Peter Naunheim, Produkt Manager für die Herbizide von Bayer CropScience rät, Ungräsern und Kräuter im Wintergetreide bereits im Herbst zu bekämpfen. Bayer CropScience verfügt mit Bacara®, Fenikan®, Cadou® und Atlantis® bereits über ein breitgefächertes Produktportfolio für den Einsatz im Herbst. Ganz neu ist jetzt das Herbizid Alister.

Alister: Kombination aus starken Wirkstoffen

Für den Entwicklungsmanager Dirk Kerlen ist Alister eine Art Rundum-Sorglos-Paket gegen Ungräser mit dem Schwerpunkt Ackerfuchsschwanz sowie eine breite Unkrautflora für den Herbsteinsatz in Winterweizen, Winterroggen und Triticale. Dazu passt die lange Wirkdauer des Produktes und die hohe Kulturverträglichkeit. Die breite Wirkung kommt durch die neue Wirkstoffkombination zustande: Mesosulfuron, Iodosulfuron und Diflufenican sowie der Safener Mefenpyr sind enthalten. Das bringt für den Anwender eine Reihe von Vorteilen. „Praktiker schätzen es, wenn sie statt zwei oder drei nur ein Mittel einsetzen müssen“, weiß Peter Naunheim.

ODesi – Pluspunkte durch neue Formulierung

Alister punktet auch mit der Formulierung. ODesi heißt die neue Technologie von Bayer CropScience. ,OD’ steht für Oil Dispersion und ,esi’ für Easyness, also Einfachheit, erklärt Naunheim. Die Entwickler konnten damit das Verhalten der Spritzbrühe während der Anwendung verbessern und die Unkrautbekämpfung effizienter machen. So ist etwa die Haftung der Spritzbrühe auch an steil stehenden Blättern deutlich besser und die Spritztropfen verteilen sich gleichmäßiger auf der Blattoberfläche. Dadurch wird ein höherer Bedeckungsgrad erreicht. Außerdem gelangen die Wirkstoffe dank der neuen Formulierung leichter ins Innere der Pflanzenzelle. Weil sich bei öligen Dispersionen die wässrige Phase nach einer gewissen Zeit von der öligen trennt, muss Alister vor Gebrauch geschüttelt oder umgerührt werden.

Seit 2003 testet Bayer CropScience das Herbizid im Rahmen von Feldversuchen. Seine Stärke gegen Ackerfuchsschwanz, Windhalm und Unkräuter hat es dabei unter Beweis gestellt. „Die Leistung gegen Klettenlabkraut reicht auf vielen Standorte aus, so dass häufig auf eine Nachbehandlung im Frühjahr verzichtet werden kann“, berichtet Dirk Kerlen. Der ideale Anwendungszeitpunkt ist im BBCH-Stadium 13 erreicht, wenn sich also das dritte Blatt des Getreides entfaltet hat. Das Anwendungsfenster ist wegen der guten Kulturpflanzenverträglichkeit aber sehr groß und reicht vom Auflaufen bis zum Ende der Bestockung.

zuletzt bearbeitet am: 27. Oktober 2008